Mit “Batman: Caped Crusader” erschien 2024 eine Hommage an “Batman: The Animated Series”, die den Stil der beliebten Batman-Serie aufgreift und ihr einen eigenen Touch verleiht. Auch wenn die Serie sich vom großen Idol inspirieren lässt, erzählt sie doch ihre eigene Geschichte. Am 31. Juli 2026 startet nun die zweite Staffel auf Amazon Prime Video.
Bruce Timm bringt den Geist der Animated Series zurück
Die Ähnlichkeit zwischen “Batman: Caped Crusader” und “Batman: The Animated Series” verwundert auch nicht, wenn man sich anschaut, wer an der Serie beteiligt ist. Denn niemand Geringeres als einer der Originalschöpfer Bruce Timm ist für die neue Serie mit an Bord.
In “Caped Crusader” erleben wir Bruce Wayne zu Beginn seiner Batman-Karriere und seine ersten Aufeinandertreffen mit einigen der ikonischsten Bösewichte, die Gotham zu bieten hat. Allerdings hat die Serie dabei ihren eigenen Stil und Ansatz, und so entsteht schnell ein Uncanny Valley-Gefühl, weil vieles vertraut wirkt und doch auch auf merkwürdige Weise fremd.
Die Serie polarisiert stark zwischen Kritikerlob und Fankritik
Obwohl mir das trotz der Irritation viel Freude gebracht hat, verstehe ich die Rotten Tomatoes-Wertung sehr gut. Während Kritiker sie loben und ein Rating von 91 Prozent vergeben, sind Fans sehr zwiegespalten und nur 55 Prozent ließen sich überzeugen.
Ob die Serienschöpfer Bruce Timm und James Tucker nun mehr auf die Fans zugehen oder bei ihrem Stil bleiben und den Regler noch weiter aufdrehen, werden wir nun sehen. Der Trailer verrät auf jeden Fall, dass wir uns auf jede Menge legendäre Bösewichte und auch Batmans Erzfeind freuen können.
Heute erscheint außerdem „Batman: Caped Crusader – Chronicles“ auf Amazons Gaming-Plattform Luna. Hier können wir alleine oder im Koop-Modus Rätsel in Gotham lösen und Bösewichte aus der Serie dingfest machen.

