Johnny Depp als Jack Sparrow lächelt in Richtung Kamera. Er trägt den ikonischen Dreispitz und einige Goldzähne blitzen beim Lächeln auf.

Quelle: Disney

“Fluch der Karibik 6”: Jerry Bruckheimer bestätigt Gespräche mit Johnny Depp

Produzent Jerry Bruckheimer weckt auf der D23 Hoffnungen auf ein Comeback von Johnny Depp in "Fluch der Karibik 6" und spricht über Paramount.

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Von Tilman Kicinski

17.08.2026 - 12:59 Uhr

Seit Jahren herrschen Drama und Unsicherheit, wenn es um Johnny Depp und seine ikonische Rolle des Jack Sparrow im “Fluch der Karibik”-Franchise geht. Im Rechtsstreit mit seiner Exfrau Amber Heard gab es Anschuldigungen häuslicher Gewalt und des Drogenmissbrauchs. Das hatte dazu geführt, dass viele Studios in Hollywood die Zusammenarbeit mit Depp beendeten. Seit Jahren setzen sich Fans jedoch für die Rückkehr des Schauspielers in seine bekannten Rollen ein.

Johnny Depp bei “Fluch der Karibik 6” dabei?

Auf der D23 2026 sprach das Magazin Deadline mit Producer Jerry Bruckheimer. “Wir sind gerade im Gespräch mit Johnny [Depp], arbeiten an einem Drehbuch und hoffen, dass wir das Projekt umsetzen können”, sagte dieser in Bezug auf den sechsten “Fluch der Karibik”-Teil und Käpt’n Jack Sparrow.

Wie der Schauspieler darauf reagiert hat oder wie groß die Rolle des Jack Sparrow in der Fortsetzung wäre, ist nicht klar. Depp selbst hat seit Jahren betont, wie gerne er die Rolle wieder spielen würde. Allerdings wurde auch häufig über ein Soft-Reboot gemunkelt, in dem Margot Robbie die neue Hauptrolle spielen soll und Jack Sparrow nur ein Nebencharakter wäre. Dies wurde Deadline auch von anderen Quellen auf der D23 erneut bestätigt.

Bruckheimer zum Paramount-Deal

Des Weiteren wurde Bruckheimer nach seiner Meinung zum Deal zwischen Warner Bros. Discovery und Paramount Skydance gefragt. Bereits zuvor hatte dieser sich positiv zur möglichen Fusion geäußert. “Hör mal, wir wollen, dass sie hierbleiben. Es ist bedauerlich, dass das Ganze von solchen politischen Machenschaften umgeben ist, das ist wirklich schade, und hoffentlich finden sie eine Lösung, bleiben hier und das Geschäft läuft wieder besser.”

Berichten zufolge könnte Warner Bros. Hollywood verlassen, wenn die Übernahme durch Paramount gelingt. Doch abseits davon ist Bruckheimer überzeugt, dass Paramount-Chef David Ellison ein Gewinn für Warner wäre. Als Filmliebhaber und Unterstützer von Kinos wäre das Unternehmen bei ihm in guten Händen.

“Hör mal, ich glaube, der Zug ist schon abgefahren. Ich glaube, das ist schon in vollem Gange. Man kann so viele Petitionen unterschreiben, wie man will, aber [die Fusion] wird bereits von den europäischen Ländern genehmigt. Es wird passieren. Wir können also nicht viel dagegen tun, außer David [Ellison] von [Paramount] beim Wort zu nehmen, dass er 30 Filme [pro Jahr] drehen wird, und das wäre fantastisch.”

In ganz so trockenen Tüchern ist der Deal aber noch nicht. Im März 2027 beginnt ein Kartellrechtsverfahren, bei dem zwölf Bundesstaaten Klage eingereicht haben und die Writers Guild of America sich mit anderen Punkten anschloss. Kritiker befürchten eine Einflussnahme auf das Programm und den Nachrichtensender CNN durch die Nähe Paramounts zu US-Präsident Donald Trump und dessen Regierung.