Spider-Man: Brand New Day könnte deutlich größer ausfallen als ein klassischer Spidey-Ausflug durch New York. Mehrere Kinoketten führen den neuen Marvel-Film offenbar mit einer Laufzeit zwischen 145 und 150 Minuten. Sollte sich diese Angabe bestätigen, wäre Tom Hollands vierter Solo-Auftritt als Peter Parker nicht nur länger als die meisten bisherigen Spider-Man-Filme, sondern auch einer der ausgedehnteren Beiträge im Marvel Cinematic Universe. Marvel selbst nennt auf seiner offiziellen Seite bislang allerdings keine Laufzeit.
Was wir über Spider-Man: Brand New Day wissen
Spider-Man: Brand New Day ist Tom Hollands vierter Solo-Film als Peter Parker im MCU. Regie führt Destin Daniel Cretton, der für Marvel bereits Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings inszenierte. Das Drehbuch stammt erneut von Chris McKenna und Erik Sommers. Neben Holland werden unter anderem Zendaya, Jacob Batalon, Sadie Sink, Jon Bernthal, Mark Ruffalo und Michael Mando zu sehen sein. Deutscher Kinostart ist der 29. Juli 2026.
Spider-Man: Brand New Day setzt Peter Parker nach den Ereignissen von Spider-Man: No Way Home (2021) in ein New York, das seinen Namen nicht mehr kennt. Laut bisher berichteter Synopsis lebt Peter isoliert und hat sich stärker denn je seinem Leben als Spider-Man verschrieben. Zugleich deutet das bisherige Material eine neue Bedrohung an, die nicht nur New York, sondern auch Peter selbst betrifft.
Der Vorgänger brachte nicht nur Tom Holland, Andrew Garfield und Tobey Maguire zusammen, sondern musste auch mehrere Schurken, Multiversumsregeln und Peters endgültige Isolation unter einen Hut bringen. Seine Laufzeit liegt bei rund 148 Minuten. Sollte Spider-Man: Brand New Day tatsächlich rund zweieinhalb Stunden lang sein, bedeutet das, wie bei Marvel meistens: mehrere Figurenachsen, größere Setpieces und genug Raum für Franchise-Baustellen, die neben der eigentlichen Geschichte mitlaufen.
Genau darin liegt auch das Risiko. Spider-Man funktioniert am besten, wenn unter dem Superheldenapparat noch ein Mensch erkennbar bleibt, der mit zu viel Verantwortung und zu wenig Geld durch den Alltag stolpert. Nach No Way Home hat die Reihe dafür eigentlich die perfekte Ausgangslage: Peter ist allein, anonym und wieder näher an der Figur, die nicht jede Krise mit einem Anruf bei den Avengers lösen kann. Eine lange Laufzeit kann dieser Einsamkeit den nötigen Raum geben. Sie kann sie aber auch mit Nebenfiguren, Cameos und Franchise-Vorbereitung verwässern.

