WERWULF: Willem Dafoe trägt ein mittelalterliches Kostüm und grinst in die Kamera.

Quelle: Focus Features / Werwulf Trailer

„Werwulf“: Aaron Taylor-Johnson wird im ersten Trailer zur Bestie

Robert Eggers bleibt den klassischen Monstern treu. Nach Nosferatu zeigt sein neuer Historienhorror eine schmerzhafte Verwandlung im England des 13. Jahrhunderts.

Foto des Autors

Von Ahmet Iscitürk

30.06.2026 - 11:08 Uhr

Robert Eggers hat den Vampir kaum beerdigt, da holt er bereits das nächste klassische Filmmonster aus dem Nebel. Der erste Trailer zu Werwulf (2026) zeigt Aaron Taylor-Johnson als Mann, dessen Körper sich unter Schmerzen in einen Werwolf verwandelt. Vollständig präsentiert der Film seine Kreatur noch nicht. Schaum vor dem Mund, heftige Zuckungen und die entsetzten Reaktionen der Dorfbewohner reichen fürs Erste.

Warum nicht Werwolf?

Der Titel übernimmt das altenglische werwulf. Das Wort setzt sich aus wer für „Mann“ und wulf für „Wolf“ zusammen. Die Schreibweise verweist damit auf das mittelalterliche England, in dem der Film spielt.

Die Geschichte spielt im England des 13. Jahrhunderts. Dort streift eine geheimnisvolle Kreatur durch die neblige Landschaft, bis die örtlichen Sagen für die Bewohner zur tödlichen Realität werden. Der Trailer verbindet heidnische Rituale, christliche Bilder und körperlichen Horror.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Eggers schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Sjón, der bereits an The Northman (2022) beteiligt war. Neben Taylor-Johnson gehören Lily-Rose Depp, Willem Dafoe und Ralph Ineson zur Besetzung. Alle vier standen schon für Nosferatu (2024) vor Eggers’ Kamera. Hinzu kommen Jack Morris, Jan Bijvoet, Ritchi Edwards und Bodhi Rae Breathnach.

Focus Features bringt Werwulf am 25. Dezember 2026 in die US-Kinos. In Deutschland soll der Film am 7. Januar 2027 starten. Nach Nosferatu bleibt Eggers damit bei klassischen Monstern. Vertraut sieht sein Werwolf bislang trotzdem nicht aus.

Schreibe einen Kommentar