Manche Filme brauchen keine lange Erklärung. Bei Whalefall reicht genau ein Satz: Ein Taucher wird von einem Pottwal verschluckt und ihm bleibt eine Stunde, bevor der Sauerstoff aufgebraucht ist.. 20th Century Studios hat nun den ersten Trailer zur Romanverfilmung veröffentlicht, die in Deutschland am 15. Oktober 2026 in die Kinos kommen soll.
Wer steckt hinter Whalefall?
Brian Duffield führt bei Whalefall Regie und schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Daniel Kraus. Duffield inszenierte zuvor No One Will Save You und Spontaneous und war als Autor auch an Underwater beteiligt, dem Tiefsee-Horrorfilm mit Kristen Stewart. Die Vorlage stammt von Daniel Kraus: Sein Roman Whalefall erschien 2023. Kraus gewann 2026 mit Angel Down den Pulitzer Prize for Fiction und schrieb außerdem gemeinsam mit Guillermo del Toro an The Shape of Water.
Austin Abrams spielt Jay Gardiner, einen jungen Taucher, der vor der kalifornischen Küste nach den Überresten seines verstorbenen Vaters sucht. Dann läuft unter Wasser so ziemlich alles falsch, was unter Wasser falsch laufen kann. Jay wird von einem rund 24 Meter langen, etwa 60 Tonnen schweren Pottwal verschluckt und landet dort, wo selbst Survival-Kino normalerweise nicht hingeht: im Magen.
Der Trailer setzt nicht auf Monsterfilm-Klamauk, sondern auf klaustrophobischen Überlebenskampf. Jay bleibt nur eine Stunde, bevor der Sauerstoff ausgeht. Der Vergleich mit Der Marsianer und 127 Hours liegt deshalb nahe: ein Mann allein, kaum Spielraum, keine zweite Chance.
Zum Cast gehören neben Austin Abrams auch Josh Brolin, Elisabeth Shue, John Ortiz, Jane Levy und Emily Rudd. Brolin spielt Jays Vater, dessen Tod den Sohn überhaupt erst in die Tiefe führt. Whalefall soll damit nicht nur ein Film über Sauerstoffmangel und Panik werden, sondern auch über Trauer, Schuld und eine Vater-Sohn-Beziehung, die selbst nach dem Tod nicht abgeschlossen ist.
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Mehr InformationenRegie führt Brian Duffield, der zuvor den Sci-Fi-Horrorfilm No One Will Save You und die schwarze Teenie-Komödie Spontaneous schrieb und inszenierte. Das Drehbuch verfasste er gemeinsam mit Daniel Kraus, auf dessen 2023 veröffentlichtem Roman der Film basiert. Whalefall klingt nach purem High-Concept-Wahnsinn, kommt aber von einem Autor, der solche Prämissen nicht nur als Effekthascherei begreift.
Der Reiz von Whalefall liegt in dieser ungewöhnlichen Geradlinigkeit. Die Prämisse klingt absurd, doch schon der Trailer lässt erkennen, dass der Film daraus offenbar keinen Gag machen will. Stattdessen wirkt Whalefall wie ein konzentrierter Survival-Thriller, der seine Spannung aus Enge und Zeitdruck zieht. Duffield war bereits am Drehbuch zu Underwater beteiligt, dem Tiefsee-Horrorfilm mit Kristen Stewart. Ganz neu ist ihm diese Art von Bedrohung also nicht: Wasser bedeutet hier keine Weite, sondern Druck, Dunkelheit und kaum noch Luft.

