Jason Statham hat offenbar keine Lust auf Freizeit. Nach Shelter steht mit Mutiny bereits der nächste Actionthriller der britischen Abrissbirne in den Startlöchern. Regie führt Jean-François Richet, der mit Plane schon gezeigt hat, dass er Action gern schnörkellos, ruppig und mit klarer Kante erzählt.
Was ist Mutiny?
Ein Mann mit speziellen Fähigkeiten, wenig Geduld und stabilem moralischen Kompass gerät in eine Lage, in der andere zur Polizei gehen würden. Statham regelt das selbst und prügelt sich durch ein riesiges Frachtschiff. Produziert wurde Mutiny unter anderem von Punch Palace Productions und MadRiver Pictures. Kinostart ist in Deutschland am 27. August 2026, in den USA am 21. August.
Jason Statham spielt Cole Reed, einen Mann, der offenbar genau zur falschen Zeit am falschen Ort steht. Als sein milliardenschwerer Boss vor seinen Augen einem Mordkomplott zum Opfer fällt, wird Reed für das Verbrechen verantwortlich gemacht. Um den Tod seines Arbeitgebers zu rächen und die wahren Täter zu überführen, gelangt er an Bord eines Frachters. Dort stößt er auf eine internationale Verschwörung und startet eine Racheaktion auf hoher See.
Statham tut Statham-Dinge
Das klingt auf dem Papier nicht nach der Neuerfindung des Actionkinos, aber genau darin liegt auch der Reiz. Mutiny ist ein reinrassiges Statham-Vehikel: ein guter Mann, der bösen Männern das Handwerk legt, indem er ihnen saftige Backpfeifen verpasst. Gerade der Frachter auf hoher See könnte dem Film eine eigene Note geben. Mehr Enge, mehr Druck und weniger das Gefühl, dass sich die Handlung einfach von Ort zu Ort prügelt.
Neben Statham gehören Annabelle Wallis, Roland Møller und Adrian Lester zur Besetzung. LEONINE nennt Wallis’ Figur eine standfeste Offizierin, Møller spielt einen undurchschaubaren Kapitän, Lester einen integeren US-Marine. Damit ist zumindest klar, dass sich Statham nicht nur durch eine Reihe namenloser Handlanger prügelt.
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Mehr InformationenFür Statham fügt sich Mutiny ziemlich nahtlos in seine bisherige Actionkarriere ein. Der Schauspieler hat längst eine Nische gefunden, in der niemand mehr groß erklären muss, warum er wieder mit grimmigem Blick in eine Verschwörung stolpert. Seine Figuren diskutieren selten lange, was zu tun ist. Sie tun es einfach. Mal mit Autos, mal mit Bienen, mal mit riesigen Haien und nun eben auf hoher See. Mutiny dürfte deshalb vor allem für Zuschauer interessant werden, die bei „Actionthriller mit Jason Statham“ keine große Neuerfindung des Genres erwarten, sondern präzise choreografierten Krawall mit minimaler Wartezeit bis zur nächsten Eskalation.
Ob Mutiny mehr wird als solide Genrekost, entscheidet am Ende weniger die Prämisse als die Umsetzung. Die Zutaten sind vertraut: ein gejagter Held, ein Mordkomplott, ein Frachter, eine Verschwörung und ein Hauptdarsteller, dessen Leinwandpersona inzwischen fast ein eigenes Subgenre ist. Wenn Richet aus diesem Setup genug Tempo, Härte und Druck herausholt, könnte Mutiny hoffentlich stärker einschlagen als Shelter, der zuletzt eher gemischte Reaktionen ausgelöst hat..

