SPIDER-MAN 4: Brand New Day: Tom Holland im Spider-Man-Kostüm über den Dächern New Yorks .

Quelle: Marvel/Columbia Pictures

Tom Holland denkt über Spider-Man-Nachfolge nach

Der Hollywood-Star will die Rolle nicht krampfhaft festhalten. Stattdessen kann er sich vorstellen, für den nächsten Spider-Man das zu tun, was Robert Downey Jr. einst für ihn getan hat.

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Von Ahmet Iscitürk

01.06.2026 - 09:09 Uhr

Tom Holland schwingt noch einmal als Peter Parker durch das Marvel-Universum, aber ganz so fest scheint er sich inzwischen nicht mehr an der Maske festzukleben. In einem Gespräch mit Empire sprach der Schauspieler offen darüber, dass er sich vorstellen kann, irgendwann den nächsten Spider-Man mit auf den Weg zu bringen. Dabei geht es nicht zwangsläufig um einen simplen Austausch des Darstellers, sondern um eine größere Übergabe innerhalb der Spider-Man-Welt. Holland nannte dabei Figuren wie Miles Morales, Spider-Gwen oder Spider-Woman als mögliche nächste Kapitel.

Die Rechte-Frage: Sony und Marvel

Eine MCU-Übergabe an Miles Morales oder Spider-Gwen wäre nicht nur eine kreative Entscheidung. Sony Pictures hält weiterhin die Filmrechte an Spider-Man und hat mit den animierten Spider-Verse-Filmen längst eigene große Erfolge gefeiert. Sollte eine neue Spider-Man-Figur live ins MCU wechseln, müsste das also nicht nur erzählerisch, sondern auch geschäftlich zwischen Sony und Disney geklärt werden.

Der Gedanke ist bemerkenswert, weil Holland die Rolle inzwischen fast ein Jahrzehnt begleitet. Sein Peter Parker wurde 2016 in Captain America: Civil War eingeführt, damals noch stark über Tony Stark und dessen Technik-Welt eingebunden. Robert Downey Jr.s Iron Man war für diese Version von Spider-Man nicht nur Mentor, sondern auch Türöffner ins MCU. Genau daran knüpft Holland nun an. Er würde für die nächste Spider-Man-Figur gern das tun, was Downey damals für ihn getan hat: nicht einfach Platz machen, sondern die Übergabe erzählerisch mitgestalten.

Holland ist längst nicht mehr das neue Gesicht im Marvel-Zirkus. Spider-Man: Homecoming spielte 2017 weltweit rund 880 Millionen US-Dollar ein, Spider-Man: Far From Home kam 2019 auf rund 1,13 Milliarden US-Dollar und Spider-Man: No Way Home landete 2021 bei rund 1,92 Milliarden US-Dollar. Aus dem Nachwuchshelden ist einer der wichtigsten Namen geworden, die Marvel und Sony im Regal haben.

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Holland sagt damit aber nicht, dass er nach Spider-Man: Brand New Day sofort verschwindet. Aber er spricht ungewöhnlich offen über eine Zukunft, in der Spider-Man nicht automatisch Peter Parker heißen muss. Für ein Franchise, das solche Fragen normalerweise lieber hinter Vertragsgeheimnissen, Multiversumsnebel und PR-Floskeln versteckt, ist das schon ein ziemlich klares Signal.

Genau deshalb wäre ein Spider-Man-Wechsel mehr als nur die nächste Umbesetzung im Superheldenkarussell. Miles Morales ist durch Comics, Spiele und die Spider-Verse-Filme längst keine theoretische Option mehr, sondern eine Figur mit eigener Zugkraft. Spider-Gwen bringt ebenfalls eine ordentliche Fanbasis mit, Spider-Woman würde den Spinnenkosmos noch einmal in eine andere Richtung öffnen.

Spider-Man: Brand New Day bleibt trotzdem erst einmal Hollands nächster großer Auftritt. In Deutschland soll der Film am 29. Juli 2026 in die Kinos kommen. Inhaltlich setzt er nach den Ereignissen von Spider-Man: No Way Home an.

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