Fallout Staffel Zwei : Walton Goggins als Ghoul blickt durch ein Fernglas, um die Umgebung auzukundschaften.

Quelle: Amazon Prime Video / Bethesda

„Fallout“ Staffel 3 zeigt Dinge, die es in den Spielen noch nie gab

Todd Howard verspricht neue Schauplätze und Überraschungen, mit denen selbst langjährige Fans der Spielereihe nicht rechnen dürften.

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Von Ahmet Iscitürk

23.06.2026 - 12:44 Uhr

Die dritte Staffel von Fallout (2024) soll nicht bloß die nächste bekannte Region aus dem Spielearchiv ziehen. Bethesda-Produzent Todd Howard kündigt Orte und Elemente an, die selbst langjährige Fans noch nie in den Spielen gesehen haben.

Die Vorproduktion läuft bereits. Die Dreharbeiten sollen noch im Juni 2026 in Los Angeles beginnen. Einen Starttermin für die neuen Episoden gibt es bislang nicht.

Was ist Van Buren?

Van Buren war der Arbeitstitel für eine frühe Version von Fallout 3, die bei Black Isle Studios entstand. Das Projekt wurde 2003 eingestellt, bevor Bethesda später ein vollkommen neues Fallout 3 entwickelte. Geleakte Designunterlagen nennen unter anderem Denver, Boulder und Mesa Verde als geplante Schauplätze. Da das Spiel nie erschien, gehören seine Ereignisse nicht zum offiziellen Kanon.

Achtung: Der folgende Text enthält Spoiler zum Finale der zweiten Staffel.

Das Ende von Staffel 2 weist Colorado als mögliches Ziel der Reise aus. Der Ghul, gespielt von Walton Goggins, macht sich auf den Weg dorthin, um die Suche nach seiner Familie fortzusetzen. Wie direkt diese Reise verläuft, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Showrunnerin Geneva Robertson-Dworet erinnerte bereits daran, dass im Ödland grundsätzlich immer etwas Unerwartetes dazwischenkommt. Wie schnell der Ghul Colorado erreicht oder ob er dort überhaupt zu Beginn der Staffel ankommt, bleibt offen.

Howard hält sich bei den konkreten Schauplätzen ebenfalls bedeckt. Gegenüber Entertainment Weekly erklärte er jedoch, dass die Geografie zu den wichtigsten Bestandteilen der Reihe gehöre. Die dritte Staffel werde deshalb neue Orte erschließen und Dinge zeigen, die bislang in keinem Spiel zu sehen waren.

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Mehr Informationen

Bei Fallout ist der Schauplatz mehr als bloße Kulisse. Jeder neue Teil erschließt eine andere Region der zerstörten USA: Fallout 3 (2008) führte nach Washington, Fallout: New Vegas (2010) in die Mojave-Wüste, Fallout 4 (2015) nach Boston und Fallout 76 (2018) nach Appalachia. Auch die Serie hält sich an dieses Prinzip. Nach Los Angeles in Staffel 1 folgte New Vegas in Staffel 2.

Colorado wäre dennoch kein vollkommen unbeschriebenes Blatt. Teile des Bundesstaates tauchten bereits in Fallout Tactics: Brotherhood of Steel (2001) auf. Außerdem war die Region für Van Buren vorgesehen, die eingestellte ursprüngliche Version von Fallout 3. In den modernen Hauptteilen wurde Colorado jedoch nie umfassend erkundet. Die verschneiten Rocky Mountains würden zudem einen deutlichen Kontrast zur Wüste von New Vegas bilden.

Auch die Besetzung wächst weiter. Neben Aaron Paul stoßen Manny Jacinto, Thomasin McKenzie und Emily Mortimer in wiederkehrenden Rollen zum Cast. Details zu ihren Figuren gibt es noch nicht. Howard bezeichnete Paul lediglich als langjährigen Fallout-Fan. Die Rollen bleiben damit ebenso geheim wie die neuen Orte.

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