Supergirl: Supergirl schwebt im Orbit der Erde, umgeben von Weltraumschrott. Im Hintergrund ist die Sonne erkennbar.

Quelle: Warmer Bros. /DC

„Supergirl“ erleidet Fehlstart und verliert deutlich gegen „Toy Story 5“

Der zweite Kinofilm des neuen DC Universe verfehlt die Erwartungen deutlich, während Pixar seine Führung an den Kinokassen ausbaut.

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Von Ahmet Iscitürk

29.06.2026 - 05:43 Uhr

Für Supergirl (2026) hätte das erste Wochenende kaum ernüchternder ausfallen können. Craig Gillespies Weltraumabenteuer spielte in den USA und Kanada nach vorläufigen Schätzungen lediglich 38 Millionen Dollar ein. Weitere 30 Millionen kamen aus den internationalen Märkten hinzu. Weltweit steht der zweite Kinofilm des neuen DC Universe damit bei 68 Millionen Dollar.

Welche DCU-Filme kommen noch?

Nach Supergirl folgen mit Clayface am 22. Oktober 2026 und Man of Tomorrow am 8. Juli 2027 zwei weitere DCU-Kinofilme mit festen Terminen. Projekte über Batman und Robin, Swamp Thing, Wonder Woman und die Teen Titans sind angekündigt, aber noch undatiert. The Batman: Part II gehört als DC-Elseworlds-Film nicht zum gemeinsamen Universum.

Erwartet worden war allein in Nordamerika ein Start zwischen 50 und 55 Millionen Dollar. Damit reichte es nicht einmal, um einen Animationsfilm in seiner zweiten Woche vom ersten Platz zu verdrängen. Toy Story 5 (2026) nahm am Wochenende weitere 70 Millionen Dollar in Nordamerika und 89,1 Millionen Dollar auf den internationalen Märkten ein. Nach zehn Tagen beläuft sich das weltweite Einspielergebnis bereits auf 585 Millionen Dollar.

„Supergirl“ bleibt selbst hinter früheren DC-Enttäuschungen zurück

Wie schwach der Start ausfällt, zeigt der Vergleich mit einigen Filmen, die Warner selbst kaum als Erfolge verbuchen konnte. The Flash (2023) eröffnete in Nordamerika mit 55 Millionen Dollar, Green Lantern (2011) mit 53 Millionen. Supergirl liegt nur knapp vor Joker: Folie à Deux (2024), der zum Start 37,7 Millionen Dollar einspielte.

Noch deutlicher fällt der Abstand zu Superman (2025) aus. Der erste Kinofilm des neuen DC Universe startete in Nordamerika mit 125 Millionen Dollar und erreichte weltweit 618 Millionen. Supergirl kommt zum Start nicht einmal auf ein Drittel dessen, was ihr Cousin am ersten Wochenende in Nordamerika einspielte.

Die wichtigsten „Supergirl“-Zahlen:

Nordamerika: 38 Millionen Dollar
Internationale Märkte: 30 Millionen Dollar
Weltweiter Start: 68 Millionen Dollar
Produktionsbudget: rund 170 Millionen Dollar
Erwarteter US-Start: 50 bis 55 Millionen Dollar

Die Angaben zum Wochenende beruhen noch auf vorläufigen Schätzungen. Ein separates Einspielergebnis für Deutschland liegt bislang nicht vor.

Die ersten Pressereaktionen auf den Film hatten noch ein deutlich freundlicheres Bild vermittelt. In den regulären Kritiken fiel die Zustimmung jedoch geringer aus. Bei Rotten Tomatoes erreichte Supergirl zunächst 56 Prozent positive Besprechungen. Das nordamerikanische Publikum vergab bei CinemaScore lediglich die Note B−. Für einen rund 170 Millionen Dollar teuren Superheldenfilm sind das keine guten Voraussetzungen, um sich in den kommenden Wochen an den Kinokassen zu behaupten.

In Deutschland läuft Supergirl seit dem 25. Juni 2026 im Kino. Toy Story 5 startet hier dagegen erst am 23. Juli. Das direkte Duell an den US-Kinokassen lässt sich deshalb nicht auf den deutschen Markt übertragen. Für Warner bleibt der Fehlstart dennoch ein Problem: Der zweite Kinofilm des neuen DC Universe sollte dessen Aufwärtstrend eigentlich fortsetzen.

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