Mike Myers hat die jahrelangen Spekulationen um Austin Powers 4 zumindest vorläufig beendet. Während Trevor Noahs World Cup Watch Party wurde der Schauspieler gefragt, ob es jemals einen weiteren Film über den liebestollen Geheimagenten geben werde. Myers antwortete ohne Zögern: „Ja.“
Was ist Austin Powers?
Die Reihe begann mit Austin Powers: Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat (1997). Der Film spielte weltweit rund 68 Millionen US-Dollar ein. Austin Powers: Spion in geheimer Missionarsstellung (1999) steigerte das Ergebnis auf mehr als 313 Millionen US-Dollar. Austin Powers in Goldständer (2002) erreichte knapp 297 Millionen US-Dollar. Alle drei Filme wurden von Jay Roach inszeniert. Mike Myers spielte neben Austin Powers auch Dr. Evil und mehrere weitere Figuren
Das war zugleich die gesamte Ankündigung. Myers verriet weder, ob bereits ein Drehbuch existiert, noch wann die Dreharbeiten beginnen könnten. Auch ein Studio, ein Regisseur und ein möglicher Kinostart wurden nicht genannt. Von einer offiziell gestarteten Produktion kann deshalb noch keine Rede sein. Fest steht lediglich, dass Myers weiterhin an einem vierten Film festhält.
Myers spricht seit mehr als 20 Jahren über eine Fortsetzung. Bereits 2007 erklärte er, dass eine vollständig ausgearbeitete Idee existiere, bei der Dr. Evil stärker im Mittelpunkt stehen solle. Auch Regisseur Jay Roach zeigte sich mehrfach bereit für eine Rückkehr, machte einen neuen Film jedoch von einer Geschichte abhängig, die eine weitere Fortsetzung tatsächlich rechtfertigt.
Erschwert wurde die Entwicklung durch den Tod von Verne Troyer. Der Darsteller von Mini-Me starb 2018 im Alter von 49 Jahren. Roach erklärte später, dass er sich einen vierten Film ohne Troyer nur schwer vorstellen könne. Myers und er hätten ursprünglich geplant, dessen Figur deutlich auszubauen. Eine Fortsetzung müsste diesen Verlust deshalb nicht nur hinter den Kulissen, sondern vermutlich auch innerhalb der Geschichte berücksichtigen.
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Mehr InformationenZuletzt war Dr. Evil bereits in einem Werbespot für den US-Mobilfunkanbieter Verizon zurückgekehrt. Neben Myers übernahmen darin auch Seth Green, Mindy Sterling und Rob Lowe erneut ihre bekannten Rollen. Die Kampagne beweist noch keinen Kinofilm, zeigt aber, dass ein Teil der alten Besetzung weiterhin verfügbar ist und die Figuren nicht vollständig im Kryoschlaf verschwunden sind.
Der bislang letzte Teil, Austin Powers in Goldständer (2002), liegt inzwischen 24 Jahre zurück. Die Spionagekomödien parodierten vor allem die frühen James-Bond-Filme und wurden mit jedem Teil erfolgreicher. Insgesamt spielte die Trilogie weltweit rund 676 Millionen US-Dollar ein.

