Prison Break: ein tätowierter Mann steht vor dem Fenster mit ausgestreckten Armen. Die Kamera zeigt seinen tätowierten Rücken. Im Hintergrund ist die Skyline einer Stadt zu erkennen.

Quelle: 20th Century Fox / Disney

„Prison Break“: Lukas Gage kündigt düsteres Reboot und mögliche Rückkehrer an

Die neue Serie erzählt eine eigenständige Geschichte im Universum von Prison Break. Ganz auf bekannte Gesichter müssen Fans offenbar trotzdem nicht verzichten.

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Von Ahmet Iscitürk

18.06.2026 - 08:59 Uhr

Das neue Prison Break könnte stärker mit der Originalserie verbunden sein als bislang angenommen. Lukas Gage hat angedeutet, dass einige Mitglieder der früheren Besetzung für das Reboot zurückkehren könnten.

Was ist Prison Break?

Die Originalserie begann 2005 mit einem ebenso einfachen wie wirkungsvollen Konzept: Michael Scofield ließ sich absichtlich inhaftieren, um seinen unschuldig zum Tode verurteilten Bruder Lincoln Burrows aus dem Gefängnis zu befreien. Nach vier Staffeln und dem Fernsehfilm Prison Break: The Final Break (2009) kehrte die Serie 2017 für eine fünfte Staffel zurück.

„Möglicherweise werden wir ein paar alte Bekannte wiedersehen“, erklärte der Schauspieler gegenüber The Hollywood Reporter. Namen nannte er allerdings nicht. Bislang ist deshalb weder bekannt, welche Figuren gemeint sind, noch wie umfangreich deren Auftritte ausfallen könnten. Aus einer vorsichtigen Andeutung sollte man noch keine Rückkehr der gesamten Fox-River-Belegschaft bauen.  

Gage spielt in der neuen Serie Jackson, einen Politiker aus wohlhabendem Elternhaus, der erstmals für den US-Kongress kandidiert. Im Zentrum der Handlung steht jedoch Cassidy Collins. Die von Emily Browning verkörperte ehemalige Soldatin beginnt als Justizvollzugsbeamtin in einem der gefährlichsten Gefängnisse der Vereinigten Staaten. Dort will sie beweisen, wie weit sie für einen geliebten Menschen zu gehen bereit ist.

Zur Besetzung gehören außerdem Drake Rodger, Clayton Cardenas, JR Bourne, Georgie Flores und Myles Bullock. Margo Martindale spielt die Gefängnisdirektorin Jessica Strand. Auch Donal Logue, Lili Taylor und Ray McKinnon sind beteiligt. Verantwortlich für das Reboot ist Elgin James, der zuvor unter anderem an Mayans M.C. (2018) arbeitete. Er schrieb das Drehbuch zum Pilotfilm, führte Regie und fungiert als Showrunner.  

Neue Story, selbes Universum

Die Serie spielt im selben Universum wie das Original, erzählt aber eine neue Geschichte mit anderen Hauptfiguren. Nach Angaben von Gage soll die Neuauflage ihren Vorgänger respektieren, dessen Konzept jedoch deutlich härter interpretieren. Der Wechsel vom US-Sender Fox zum Streamingdienst Hulu ermögliche eine wesentlich düsterere und schonungslosere Inszenierung.

Das klingt zunächst nach der üblichen Reboot-Rhetorik. Im Fall von Prison Break ergibt der härtere Ton allerdings Sinn. Die Originalserie musste Gewalt, Korruption und den Alltag in Hochsicherheitsgefängnissen noch innerhalb der Grenzen des amerikanischen Network-Fernsehens erzählen. Hulu bietet Elgin James mehr Freiheiten. Entscheidend wird sein, ob die neue Serie damit tatsächlich tiefer gräbt oder lediglich mehr Blut an die Gefängniswände spritzt.

Eine Rückkehr von Wentworth Miller als Michael Scofield gilt weiterhin als unwahrscheinlich. Der Schauspieler erklärte bereits 2020, dass er keine heterosexuellen Figuren mehr verkörpern und deshalb auch nicht zu Prison Break zurückkehren werde. Gages Formulierung lässt jedoch genügend andere Möglichkeiten offen. Die Originalserie hinterließ schließlich eine ganze Reihe markanter Figuren, deren Geschichten noch nicht zwingend abgeschlossen sein müssen.  

Ein Starttermin für das neue Prison Break steht bislang nicht fest. In den USA erscheint die Serie bei Hulu. International ist eine Veröffentlichung über Disney+ vorgesehen, ein konkreter Termin wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben.  

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