Evil Dead Burn: eine Frau befindet sich in einem Auto, offensichtlich nach einem Unfall. Sie hat sichtbare Blessuren im Gesicht.

Quelle: Warner Bros. Pictures

„Evil Dead Burn“ war für ein R-Rating zu brutal: Director’s Cut soll noch härter werden

Regisseur Sébastien Vaniček musste eine besonders drastische Szene für die Kinofassung entschärfen. In einem möglichen Director’s Cut soll sie ihre ursprüngliche Härte zurückerhalten.

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Von Ahmet Iscitürk

15.06.2026 - 13:38 Uhr

Evil Dead war noch nie für Zurückhaltung bekannt. Bei Evil Dead Burn (2026) ging eine Szene jedoch selbst der amerikanischen Freigabestelle zu weit und musste für die Kinofassung entschärft werden.

Was bedeutet das R-Rating?

Das R-Rating ist eine amerikanische Altersfreigabe. Jugendliche unter 17 Jahren dürfen den Film in den USA nur in Begleitung eines Elternteils oder einer erwachsenen Aufsichtsperson sehen. Eine offizielle FSK-Freigabe für Evil Dead Burn liegt derzeit noch nicht vor.

Regisseur Sébastien Vaniček erklärte im Gespräch mit dem britischen Magazin SFX, dass Evil Dead Burn zum Zeitpunkt des Interviews noch auf seine Freigabe durch die Motion Picture Association warte. Eine besonders drastische Szene müsse für das angestrebte R-Rating gekürzt werden. Vaniček bezeichnete sie als „wirklich, wirklich hart“.

„Leider muss ich sie kürzen. Man wird sie deshalb nicht in derselben Brutalität erleben, in der sie derzeit existiert. Wir versuchen, eine gute Balance zu finden“, erklärte der Regisseur. Was genau in der Szene geschieht, verriet er nicht. Damit bleibt vorerst auch offen, ob nur einzelne Einstellungen entfernt werden müssen oder größere Teile der Sequenz der Schere zum Opfer fallen.  

Inzwischen hat Evil Dead Burn das gewünschte R-Rating erhalten. Die amerikanische Freigabestelle begründet ihre Entscheidung mit starker blutiger Horrorgewalt, Gore und derben Ausdrücken. Ein Familienfilm ist Vaničeks Beitrag also auch nach der Kürzung nicht geworden.  

Unrated Director’s Cut incoming?

Die vollständige Fassung könnte später dennoch veröffentlicht werden. Vaniček stellte bereits einen Director’s Cut in Aussicht, der „deutlich gewalttätiger“ ausfallen soll als die Version im Kino. Bestätigt ist diese erweiterte Fassung allerdings noch nicht.

Im Mittelpunkt des Films steht eine Frau, die nach dem Tod ihres Mannes Trost bei dessen Familie sucht. Der Besuch auf dem abgelegenen Anwesen entwickelt sich jedoch zum Albtraum, als sich die Angehörigen nacheinander in Deadites verwandeln. Zum Ensemble gehören Souheila Yacoub, Tandi Wright, Hunter Doohan, Luciane Buchanan, Errol Shand, Maude Davey, George Pullar und Greta Van Den Brink. In Deutschland startet Evil Dead Burn am 9. Juli 2026 im Kino.  

Ob die entfernte Szene tatsächlich neue Grenzen überschreitet oder vor allem als wirkungsvolles Marketing-Tool dient, lässt sich erst beurteilen, wenn der Director’s Cut erscheint. An Blut dürfte es der Kinofassung dennoch kaum fehlen.

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