X-Men 2: Ian McKellen als Magneto flieht aus seinem Plastik-Gefängnis.

Quelle: Disney / 20th Century Studios

Ian McKellen dachte bei Magnetos Zerstörungswut an Donald Trumps Mar-a-Lago

Für eine Szene in Avengers: Doomsday sollte Ian McKellen echten Hass zeigen. Der Schauspieler fand dafür ein sehr konkretes Ziel.

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Von Ahmet Iscitürk

16.06.2026 - 12:18 Uhr

Ian McKellen hat eine einfache Methode gefunden, Magnetos Zerstörungswut glaubwürdig auf die Leinwand zu bringen: Er denkt an Donald Trump. Bei einem Auftritt in Rom erzählte der Schauspieler, welche politische Assoziation ihm während der Dreharbeiten zu Avengers: Doomsday (2026) die nötige Wut lieferte.

Wann startet Avengers: Doomsday?

Avengers: Doomsday startet am 16. Dezember 2026 in den deutschen Kinos. In den USA erscheint der Marvel-Film zwei Tage später am 18. Dezember 2026. Regie führen Anthony und Joe Russo, die zuvor bereits Avengers: Infinity War (2018) und Avengers: Endgame (2019) inszenierten.

In der betreffenden Szene sollte Magneto mit seinen Kräften Teile von New Jersey zerstören. Die Regisseure Anthony und Joe Russo verlangten jedoch mehr Zorn. McKellen solle so spielen, als würde er das hassen, was er gerade vernichtet.

„Also stand ich da und rief: Mar-a-Lago!“, erzählte der 87-Jährige. Gemeint ist Trumps Anwesen und Privatclub im US-Bundesstaat Florida. McKellens Antwort sorgte bei den rund 2.000 Besucherinnen und Besuchern des römischen Freiluftfestivals Cinema in Piazza für Gelächter. Der Schauspieler zeigte dort auch vorab Material aus seinem neuen Marvel-Auftritt.  

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Die Abneigung kommt nicht überraschend. McKellen kritisierte Trump bereits während dessen erster Amtszeit scharf, unter anderem wegen dessen Politik gegenüber LGBTQ+-Menschen. Damals bezeichnete er das Vorgehen der Regierung als „entsetzlich“, „unnötig“ und „sehr unamerikanisch“.  

Für Avengers: Doomsday kehrt McKellen erstmals seit X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014) als Magneto zurück. Auch Patrick Stewart, James Marsden, Rebecca Romijn, Alan Cumming und Kelsey Grammer nehmen ihre früheren X-Men-Rollen wieder auf. Robert Downey Jr. spielt dagegen nicht erneut Iron Man, sondern Victor von Doom.

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