Tom Hardy ist offenbar nicht endgültig raus aus MobLand (2025). Nachdem zuletzt Berichte die Runde machten, der Schauspieler werde nach der bereits abgedrehten zweiten Staffel nicht für Staffel 3 der Paramount+-Gangsterserie zurückkehren, klingt die Lage inzwischen deutlich weniger endgültig. Hardy sei nicht gefeuert worden, die Tür für Staffel 3 sei nicht geschlossen, und hinter den Kulissen werde derzeit kreativ daran gearbeitet, wie seine Figur Harry Da Souza weiter Teil der Serie bleiben könnte.
Was ist MobLand?
Eine prominent besetzte Gangsterserie auf Paramount+. Mit Hollywood-Größen wie Pierce Brosnan, Helen Mirren und Tom Hardy im Cast behandelt die von Jez Butterworth co-kreierte Serie die gnadenlosen Machenschaften einer britischen Verbrecherfamilie.
Laut aktuellen Informationen gab es tatsächlich Spannungen zwischen Hardy, Co-Schöpfer Jez Butterworth und Produzent David Glasser. Als mögliche Konfliktpunkte werden unter anderem Hardys angebliche Unpünktlichkeit am Set, seine Änderungswünsche am Skript und Frust über spät gelieferte Drehbücher genannt.
Besonders heikel: Staffel 2 von MobLand ist zwar bereits abgedreht, allerdings könnte Hardy offenbar noch für Nachdrehs gebraucht werden. Das macht die Situation für alle Beteiligten nicht gerade einfacher. Einen Hauptdarsteller aus einer laufenden Serie herauszuschreiben, ist ohnehin schwierig genug.
Organisiertes Verbrechen mit Top-Cast
Die Serie selbst ist prominent besetzt. Neben Hardy spielen Pierce Brosnan und Helen Mirren die Köpfe einer britischen Verbrecherfamilie. Guy Ritchie ist als ausführender Produzent beteiligt und inszenierte auch mehrere Episoden. Gerade Ritchies Verhältnis zu Hardy scheint in dieser Geschichte eine wichtige Rolle zu spielen. Die beiden kennen sich bereits seit Rock N Rolla (2008), und innerhalb der Produktion soll es die Hoffnung geben, dass Ritchie dabei hilft, die Wogen zu glätten.
Interessant ist auch, was ausdrücklich dementiert wird. Gerüchte über einen politischen Streit oder einen Bruch zwischen Hardy und Helen Mirren sollen demnach nicht zutreffen. Mirren soll zwar wenig begeistert gewesen sein, wenn sie wegen Verspätungen warten musste, von einem persönlichen Zerwürfnis ist aber offenbar keine Rede. Nach Veröffentlichung der neuen Berichte zeigte sie Hardy sogar öffentlich ihre Unterstützung.
Für MobLand bleibt die Lage damit offen. Ob sich die Wogen glätten lassen, hängt nun offenbar davon ab, ob Hardy, Butterworth, Glasser und die Produktion ihre kreativen und organisatorischen Konflikte wieder beilegen können. Es geht um starke Egos, viel Geld und einen Schauspieler, der für die Serie vermutlich zu wichtig ist, um ihn einfach elegant aus dem Bild zu schieben.

