Andrew Garfield als Ploughman steht in dreckiger Kleidung auf einer Wiese. Sein Gesicht ist gezeichnet von Dreck und Entbehrungen.

Quelle: Blumhouse

“The Uprising”: Andrew Garfield hofft, dass Milliardäre nach dem Kinobesuch “eine Heidenangst” haben

Zum Kinostart von “The Uprising” spricht Andrew Garfield über die Botschaft des historischen Dramas und seine Hoffnung auf einen Denkzettel für Milliardäre.

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Von Tilman Kicinski

08.09.2026 - 11:05 Uhr

Am 10. September startet “The Uprising: Für die Freiheit” in den deutschen Kinos mit Andrew Garfield in der Hauptrolle. Dem Namen entsprechend startet Garfields Figur eine Revolution gegen den englischen König. Der Schauspieler hofft aber, dass “The Uprising” auch als Mahnung an die Könige der Neuzeit fungiert.

Robin Hoods historische Inspiration

Ploughman ist ein einfacher Farmer, der umgeben von Ungerechtigkeit, Armut und Leid versucht, sein Leben zu bestreiten. Die schier unersättliche Gier des Königs Richard II. und seiner Getreuen bricht ihn schlussendlich und aus einem kleinen Aufstand erwächst eine ausgewachsene Rebellion, die auf London marschiert. Auslöser waren hohe Steuern nach einer üblen Seuche. 

Was mich zunächst an eine Mischung aus Spartacus und Robin Hood erinnert, kommt nicht von ungefähr. Regisseur Paul Greengrass ließ sich von der Robin Hood-Geschichte inspirieren. Andrew Garfield hofft dagegen, dass Milliardäre sowie die Reichen und Mächtigen der Welt “eine Heidenangst” nach dem Ansehen des Films haben werden (via Deadline). Dabei beruht der Film auf den wahren Ereignissen, die die Geschichte von Robin Hood überhaupt erst inspirierten. 

Aktuelle Botschaft an die Mächtigen

“Nun, zunächst einmal hoffe ich, dass sie kommen und sich den Film ansehen”, erklärte Garfield vor Kurzem seine Hoffnungen für das Publikum während einer Vorführung. “Aber zweitens hoffe ich, dass der Film mitreißend wirkt. Ich hoffe, dass die Menschen dadurch ein gewisses Erwachen spüren, dass sie das Gefühl haben, dass ihre eigenen – dass wir alle das Gefühl haben, dass unsere eigenen Kämpfe sich in den Kämpfen dieser Figuren aus einer fernen Zeit und einem fernen Ort widerspiegeln, und dass dies wegweisend sein könnte. Und ich hoffe, dass, falls irgendwelche Milliardäre den Film sehen, sie sich zu Tode fürchten.”

Dabei zitierte einer der Moderatoren auch die Zeile aus dem Trailer: “Es wird keinen Frieden geben, bis wir geheilt sind.” Greengrass antwortet darauf, dass dieser Satz so wahr sei wie vor 600 Jahren. “Ich werde auch die Milliardäre mit einbeziehen, denn sie sind es, die vielleicht am meisten seelisch krank sind. Sie sind es, die in gewisser Weise vielleicht am meisten Heilung brauchen”, ergänzt Garfield.