Netflix hat den ersten Trailer zu Alley Cats (2026) veröffentlicht. Die animierte Comedyserie stammt von Ricky Gervais, der nicht nur die Hauptrolle spricht, sondern das Projekt auch entwickelt, geschrieben und inszeniert hat. Die erste Staffel besteht aus sechs jeweils 15 Minuten langen Episoden und erscheint am 7. August weltweit bei Netflix.
Nicht Rickys erste Zeichentrick-Show
Mit The Ricky Gervais Show (2010) produzierte Gervais bereits eine animierte Erwachsenenserie. Sie basierte jedoch größtenteils auf bestehenden Audioaufnahmen aus seinem Podcast mit Stephen Merchant und Karl Pilkington. Die Serie lief über drei Staffeln mit insgesamt 39 Episoden.
Im Mittelpunkt steht eine Gruppe verwilderter britischer Katzen, die auf den Straßen ihr Überleben organisiert, Gesellschaft sucht und über die Zumutungen des Alltags philosophiert. Dabei soll die Serie absurde Komik mit gesellschaftlichen Beobachtungen und den emotionaleren Untertönen verbinden, die bereits Gervais’ frühere Arbeiten geprägt haben. Der Trailer stellt jedoch schnell klar, dass diese Katzen ihre Probleme nicht besonders zivilisiert lösen. Netflix bewirbt die Serie ausdrücklich als derbe Erwachsenenkomödie über fluchende Katzen, die Chaos verursachen und sich nebenbei mit dem Sinn des Lebens beschäftigen.
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Mehr InformationenGervais spricht den übergewichtigen Kater Gus, den er selbst als faul, unhöflich, rechthaberisch und deutlich weniger mutig beschreibt, als dieser sich einbildet. Zur zentralen Katzengruppe gehören außerdem Olive, Ponce, Fang, Puke und Kitten. Gesprochen werden sie von Diane Morgan, Tom Basden, Andrew Brooke, David Earl und Jo Hartley. Kerry Godliman, Natalie Cassidy und Tony Way ergänzen das Ensemble. Ein beträchtlicher Teil der Besetzung arbeitete bereits mit Gervais an After Life (2019). Er tauscht also nicht das Personal aus, sondern lediglich die Spezies.
Die Animation übernimmt das britische Studio Blink Industries, das unter anderem an Dead End: Paranormal Park (2022) und der Fernsehfassung von Don’t Hug Me I’m Scared (2022) beteiligt war. Alley Cats setzt auf einen klassischen, bewusst rau gehaltenen 2D-Stil, der gut zu den heruntergekommenen Wohnungen, Hinterhöfen und Straßenecken der Serie passt. Elliot Dear arbeitet als Co-Regisseur, während Hugo Donkin die Produktion verantwortet.

