Zwei Projekte der DC Studios wurden eingestellt. Sowohl das Prequel “Wonder Woman: Paradise Lost” als auch die Serie über Amanda Waller sind keine Priorität des Studios mehr und wurden aus dem Produktionsplan gestrichen. DC hat sich dazu bisher nicht geäußert und keine Stellungnahme veröffentlicht.
Aus für zwei geplante Prestigeprojekte
Variety hat nach eigenen Informationen bestätigen können, dass beide Projekte von DC gestrichen wurden. “Waller” sollte sich seit 2022 in Produktion befinden. Kurz darauf wurden James Gunn und Peter Safran die neuen kreativen Köpfe des Studios und es folgte ein Reboot des DC-Universums. Das neue DCU startete mit “Superman” im Jahr 2025 und dieses Jahr folgten “Supergirl” und im Oktober “Clayface”. In “Waller” sollte Viola Davis ihre Rolle aus den “Suicide Squad”-Filmen wieder übernehmen.
“Lost Paradise” dagegen wurde als eines der ersten Projekte von Gunn und Safran 2023 vorgestellt und sollte auf der Insel Themyscira angesiedelt sein und vor der Geburt von Wonder Woman spielen. Beide Projekte sind nie offiziell in die aktive Produktion gewechselt.
Fokus auf Lanterns und Jimmy Olsen-Serie
Ein ähnliches Schicksal hatte bereits “Booster Gold” ereilt, eine Serie, die 2023 angekündigt wurde und nicht länger verfolgt wird. Hier hätte David Jenkins das Drehbuch übernommen. Für keine der Absetzungen stand DC für eine Erklärung zur Verfügung, wie Variety berichtet.
Derzeit befindet sich noch die HBO-Serie “Lanterns” bei DC in Produktion, die mit Kyle Chandler und Aaron Pierre aufwartet. Außerdem wurde die animierte Serie “Creature Commandos” für eine zweite Staffel verlängert.
Außerdem wird eine True-Crime-Mockumentary mit Skyler Gisondo als Jimmy Olsen, den wir bereits aus “Superman” kennen, produziert. In der ersten Staffel soll es um den Gorilla Grodd gehen. Dieser wird von Jimmy Tatro verkörpert und Tony Yacenda und Dan Perrault werden als Showrunner beteiligt sein.

